

Eines Tages überfiel der schwarze Raubritter die Hasenburg und entführte das schöne Burgfräulein Adelhaid auf seine Eisenburg. Ihr geliebter Ritter Adelbert von Hasenburg war zu dieser Zeit auf Drachenjagd. Nachdem er einen dreiköpfigen Drachen besiegt und gezähmt hatte, kehrte er mit diesem auf seine Burg zurück. Doch nur der alte Vater und viele Hasen erwarteten ihn. Todesmutig nahm er den Kampf mit dem gefürchteten schwarzen Ritter auf, um seine Geliebte aus den Klauen dieses Wüterichs zu befreien.
Eine wahre Geschichte aus dem Mittelalter, wo es noch Drachen und Helden gab, wo Ritter sich höflich gegenüber Hofdamen verhielten und wo Kämpfe mit Lanze und Schwert ausgefochten wurden. Die meisten Kinder , wenn Sie Mittelalter hören, denken immer nur an Ritterkämpfe und Drachenköpfe abschlagen. Sie wissen nicht das es Ritterregeln gab, nach denen sich die Ritter richten mussten. Sie durften nicht lügen und betrügen, mussten den Schwachen helfen, gute Taten vollbringen, ein Vorbild an Tugend und Ehrlichkeit für andere Sein und vor allem die Damen achten. Außerdem waren die Ritter sehr gebildet. Das wissen die Kinder nicht. Sie sollen sich mal ein Beispiel an den Rittern nehmen und aus diesem Grund spielen wir diese Rittergeschichte.
Gespielt wird in einer nachgebauten, detailgetreuen Ritterburg aus Holz.
Spiel: Jörg Bretschneider
Regie: Marie Bretschneider
Ausstattung, Bühnenbau: Jörg Bretschneider, Katja Turtl
Dauer: 45 Minuten